Migräne-Botox®: Ablauf und Wirkung
Botox® als Migräne-Behandlung
Botulinumtoxin ist seit Jahren eine anerkannte, wissenschaftlich belegte Option zur vorbeugenden Behandlung chronischer Migräne — also bei mindestens 15 Kopfschmerztagen pro Monat, davon mindestens 8 mit Migräne-Charakter. Details zur Behandlung finden Sie auf der Seite Migräne-Behandlung.
Ablauf der Behandlung
Injiziert wird an festgelegten Punkten an Stirn, Schläfen, Nacken und Schultern — ein standardisiertes Schema (PREEMPT-Protokoll), das sich von der klassischen ästhetischen Botox®-Behandlung unterscheidet. Die Behandlung dauert etwa 20 bis 30 Minuten und wird ambulant durchgeführt, ohne Betäubung.
Wann setzt die Wirkung ein?
Die vorbeugende Wirkung setzt meist nicht sofort ein, sondern zeigt sich häufig erst nach der zweiten Behandlung, also nach etwa 6 Monaten regelmäßiger Anwendung im 3-Monats-Rhythmus. Geduld ist hier Teil des Behandlungskonzepts.
Kosten und Erstattung
Die Botox®-Behandlung bei Migräne ist in der Praxis von Dr. Wiki Terzic eine Selbstzahlerleistung nach GOÄ, ab 350 €. Privatversicherte können die Rechnung je nach Tarif zur Erstattung einreichen – klären Sie das am besten vorab mit Ihrer Versicherung.
Wer die Behandlung durchführen sollte
Migräne-Botox® erfordert ein präzises, standardisiertes Injektionsschema — anders als bei rein ästhetischen Anwendungen. Eine ärztliche Behandlung mit entsprechender Erfahrung ist hier besonders wichtig.

