Migräne Behandlung Wildeshausen
DAUER
20 - 30 Minuten
ANÄSTHESIE
keine, feine Nadeln
AUFENTHALT
ambulant in der Praxis
AUSFALLZEIT
keine
KOSTEN
ab 350 € (Selbstzahlerleistung)
Botox® gegen Migräne – wenn Kopfschmerz den Alltag bestimmt
Migräne ist weit mehr als gewöhnlicher Kopfschmerz. Die oft einseitigen, pulsierenden Schmerzattacken gehen häufig mit Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit einher und können den Alltag erheblich einschränken. Seit 2011 ist Botulinumtoxin in Deutschland offiziell zur vorbeugenden Behandlung der chronischen Migräne zugelassen – eine der wenigen zugelassenen Anwendungen von Botox® außerhalb der ästhetischen Medizin.
Als chronisch gilt Migräne, wenn an mindestens 15 Tagen im Monat Kopfschmerzen bestehen, davon mindestens 8 Tage mit migränetypischen Symptomen.
Wie wirkt Botox® bei Migräne?
Migräneattacken entstehen unter anderem durch eine überaktive Muskelspannung im Bereich von Gesicht, Nacken, Hals und Schultern, die umliegende Gefäße und Nervenbahnen beeinträchtigt. Botulinumtoxin wird gezielt in diese Muskelbereiche injiziert und blockiert dort die Ausschüttung von Botenstoffen, die an der Schmerzweiterleitung beteiligt sind. Die Muskulatur entspannt sich, und die Schmerzsignale werden deutlich reduziert.
Nach dem bewährten PREEMPT-Behandlungsprotokoll werden dabei bis zu 31 Injektionspunkte an Stirn, Schläfen, Nacken, Hinterkopf und Schultern gesetzt.
Ablauf der Behandlung
Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch, in dem die individuelle Kopfschmerz-Historie besprochen wird, erfolgt die Injektion mit sehr feinen Nadeln. Die Behandlung dauert etwa 20 bis 30 Minuten und ist nahezu schmerzfrei.
Wann zeigt sich die Wirkung und wie lange hält sie an?
Erste Verbesserungen zeigen sich häufig nach 2 bis 3 Wochen. Die Wirkung hält in der Regel 3 bis 4 Monate an, weshalb eine Wiederholung im Abstand von etwa 12 Wochen empfohlen wird. Bei regelmäßiger Anwendung kann sich die Wirkung im Verlauf der Behandlungen weiter verbessern.
Selbstzahlerleistung mit Transparenz
Die Behandlung wird in unserer Praxis als Selbstzahlerleistung angeboten. Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse setzt in der Regel eine neurologische Diagnose der chronischen Migräne sowie einen dokumentierten, erfolglosen Therapieversuch mit klassischen Medikamenten voraus – dieser Prozess läuft über niedergelassene Neurologen. Private Krankenversicherungen erstatten die Behandlung je nach Tarif teilweise, eine vorherige Rücksprache mit der eigenen Versicherung wird empfohlen.
Sicherheit im Krankenhaus Johanneum
Als Teil des Krankenhaus Johanneum Wildeshausen profitieren Patienten von höchsten Hygienestandards und einer sicheren medizinischen Umgebung – auch bei einer Behandlung, die über die klassische Ästhetik hinausgeht.
Für wen eignet sich die Behandlung?
Die Botox®-Behandlung eignet sich für Patienten mit häufigen, wiederkehrenden Migräneattacken, die bereits andere Therapieansätze ohne ausreichenden Erfolg versucht haben. Eine ausführliche Anamnese im Beratungsgespräch klärt, ob die Behandlung für Sie geeignet ist.
FAQ
Ist Botox® gegen Migräne offiziell zugelassen?▾
Ja, seit 2011 ist Botulinumtoxin in Deutschland offiziell zur vorbeugenden Behandlung der chronischen Migräne zugelassen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?▾
Wir bieten die Behandlung als Selbstzahlerleistung an. Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse setzt eine neurologische Diagnose voraus und läuft über niedergelassene Neurologen. Private Kassen erstatten teilweise, je nach Tarif.
Wie lange hält die Wirkung an?▾
Die Wirkung hält in der Regel 3 bis 4 Monate an. Für eine nachhaltige Vorbeugung wird eine Wiederholung alle 12 Wochen empfohlen.
Wie schnell wirkt die Behandlung?▾
Erste Verbesserungen zeigen sich häufig nach 2 bis 3 Wochen. Bei wiederholter Anwendung kann sich die Wirkung im Verlauf verbessern.
Ist die Behandlung schmerzhaft?▾
Die Injektionen erfolgen mit sehr feinen Nadeln und werden von den meisten Patienten als gut verträglich beschrieben.
Für wen eignet sich die Botox-Behandlung bei Migräne?▾
Für Patienten mit häufigen Migräneattacken, die bereits andere Therapieansätze ohne ausreichenden Erfolg versucht haben. Eine ausführliche Anamnese im Beratungsgespräch klärt die Eignung individuell.
Kann ich nach der Behandlung direkt wieder arbeiten?▾
Ja, es ist keine Ausfallzeit erforderlich. Leichte Rötungen oder Druckempfindlichkeit an den Einstichstellen sind selten und klingen schnell ab.

